Handball

BVM-Frauen: Neues Jahr, alte Sorgen

Bergedorf (ols). Neues Jahr, altes Problem: Zum Rückrundenauftakt der Hamburg-Liga hatten die Handballerinnen der SG Bergedorf/Vier- und Marschlande mit großen Personalsorgen zu kämpfen.

Nur zehn Spielerinnen, davon zwei Schlussfrauen, standen im Aufgebot für das Duell gegen den Eimsbütteler TV. Nichtsdestotrotz hatte BVM seine Chancen, erlaubte sich aber zu viele Fehler. Eimsbüttel siegte daher locker mit 27:19.

Die Bergedorferinnen kamen nur schwer ins Spiel. Bereits nach zehn Minuten lag BVM mit 1:5 zurück. Zwar folgte in den nächsten sieben Minuten eine bessere Phase der Gastgeberinnen (6:8), doch gegen den Tabellenvierten fehlte letztlich die Konstanz. Bis zum Pausenpfiff lag Eimsbüttel schon wieder deutlich in Front (14:9). Auch im zweiten Durchgang blieben die Rollen klar verteilt. Der ETV hielt seinen Vorsprung aufrecht (20:15, 45.). Kurz darauf schied Bergedorfs Sibylle Block mit Verdacht auf Bänderriss in der Hand aus. "Mir macht es langsam keinen Spaß mehr. Es ist schon das dritte Mal, dass eine Partie für eine meiner Spielerinnen im Krankenhaus endete", sagte ein enttäuschter Teammanager René Binnewerg. Seine Mannschaft ließ sich in der Folge hängen, Eimsbüttel konnte den Vorsprung auf acht Tore ausbauen. "Der Kader ist einfach zu dünn besetzt", befand Binnewerg, "trotzdem müssen wir aus manchen Situationen einfach mehr machen."

BVM-Tore: Gelsen (5), Kretschel, Kröpke (je 4), Steffen (3), Block (2), Ketterer (1).