Düneberger SV

Zwei Oberliga-Heimkehrer und ein Streitfall

Düneberg (dsc). In der vergangenen Saison hatten Malte Zakrzewski und Tolga Cosgun maßgeblichen Anteil am Höhenflug des Düneberger SV. Der Sprung des Aufsteigers auf Platz fünf in der Fußball-Bezirksliga weckte allerdings Begehrlichkeiten anderer Vereine.

Zakrzewski ging zu Bergedorf 85, Cosgun zum SC Victoria. In der Oberliga konnten sich beide aber nicht durchsetzen und kehren nach nur einem halben Jahr an den Silberberg zurück.

Sie sollen mithelfen, den DSV aus dem Tabellenkeller (derzeit nur Platz 13) zu führen. "Wir wollen potenziellen Neuverpflichtungen im Sommer zudem eine Perspektive bieten", sagt Liga-Obmann Andreas Kreutzer.

Bei der Verpflichtung von Tolga Koca (FSV Geesthacht) steht eine Einigung mit dessen altem Verein noch aus. Ob diese zustande kommt, erscheint fraglich. Die Stimmung zwischen beiden Klubs ist derzeit angespannt. Weil der FSV im Winter nicht die gewünschten Trainingszeiten auf dem DSV-Kunstrasenplatz bekam, rückte der Nachbar seine Banden für das Düneberger Hallenturnier nicht raus. Der DSV musste improvisieren und baute kurzerhand eigene.