Fraktionssitzung

Linke will sich für Arge-Anlaufstelle in Lauenburg einsetzen

Lauenburg (pas). Die Linke Fraktion im Kreis Herzogtum Lauenburg hat sich auf ihrer letzten Sitzung dafür ausgesprochen, dass in Lauenburg eine Anlaufstelle der Arge eingerichtet wird.

"Es gibt etwa 1400 Hartz IV-Empfänger in Lauenburg, das ist viel. Es ist nicht richtig, dass die Betroffenen immer zur Arge nach Geesthacht müssen", sagte Michael Schröder (52), Fraktionsvorsitzender der Linken im Kreistag. Seine Parteikollegen und er seinen immer wieder von Lauenburgern angesprochen worden, wie wichtig eine eigenen Arge für die Schifferstadt sei. Kurz vor der Fraktionssitzung in der letzten Woche habe die Linke Fraktion des Kreises bereits die Geschäftsführung der Arge in Mölln besucht und ihr das Anliegen geschildert. Schröder: "Wir sind auf offene Ohren gestoßen und werden uns im Dezember noch mal zusammensetzen."

Auch für den Erhalt des Wasser- und Schifffahrtsamtes hatte sich die Linke auf ihrer Sitzung ausgesprochen. "Wir schätzen das WSA als sehr wichtig für Lauenburg ein", so Schröder. Bei einer Schließung befürchtet er nicht nur, dass viele WSA-Mitarbeiter aus Lauenburg arbeitslos werden würden und die Schifferstadt wirtschaftlich geschwächt würde: "Wir denken auch, dass der Katastrophenschutz nicht mehr so gewährleistet werden kann, wie es nötig wäre."