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Jürgen-Christian und Johann-Dietrich Findorff

Im Jahre 1740 sollte in Lauenburg der Palmschleuse eine zweite Schleuse vorgebaut werden, "um des Wassers Herr zu werden". Da keine Pläne vorhanden waren, war guter Rat teuer. Da meldete sich der 18-jährige Tischlergeselle Jürgen-Christian Findorff und baute das Schöpfwerk. Der Oberlandbaumeister wurde so auf ihn aufmerksam und förderte ihn. Später legte J. C. Findorff bei Bremen die Moore trocken und wurde 1772 zum königlichen Hannoverschen Moorkommissar ernannt. Der zwei Jahre jüngere Bruder, Johann-Dietrich, ebenfalls Tischlergeselle, gelangte nach Schwerin. Da er ein guter Zeichner war, malte er dort, was ihm gefiel. Durch einen Zufall wurde Herzog Christian Ludwig auf ihn aufmerksam und übergab ihn Hofmaler Lehmann zur Ausbildung. Bald übertraf J. D. Findorff seinen Meister, bekam vom Herzog Freiwohnung und Gehalt und arbeitete in der Gemäldegalerie zu Schwerin. Viele seiner Werke werden dort heute noch aufbewahrt