Elbe-Velo-Tour

Schlicht sieht Lauenburg ganz vorn

Lauenburg. Kurt Schlicht von der Radsportgruppe Equipe Europa ist sich sicher: Lauenburg ist ein ganz heißer Kandidat, am kommenden Sonntag die meisten Radler auf die Elbe-Velo-Tour zu schicken und damit die Stadtwette zu gewinnen.

"Ich tippe auf etwa 300 Teilnehmer für unsere Stadt", wagt er eine Prognose.

Aber die Städte Boizenburg und Bleckede wollen sich im Kampf um den Wanderpokal und das Preisgeld noch nicht geschlagen geben. Bleckede versucht es sogar mit einem raffinierten Trick und schickt den Zug "Heideexpress" auf Sonderfahrt, um sportliche Verstärkung aus Lüneburg abzuholen.

Gestartet wird der Wettbewerb um 10 Uhr zeitgleich in allen drei Städten. Die Teilnehmer können sich für die gesamte, 55 Kilometer lange Rundtour entscheiden, sich aber auch an Teilstrecken von 12 bis 33 Kilometer wagen. Bevor es losgeht, erfolgt aber die Teilnehmerzählung, denn nur die ist entscheidend, welche Stadt am Ende mit dem Preisgeld in Höhe von 500 Euro den Schulsport unterstützen wird. In Lauenburg wird Bürgermeister Andreas Thiede um 10 Uhr am Lösch- und Ladeplatz den Startschuss geben. Die Teilnehmer sollten aber vorher noch mal zum Elbschifffahrtsmuseum (Elbstraße 59) radeln - und das nicht nur, weil dort an diesem Tag erstmals die Touristinformation für die Besucher öffnet. Ab 9 Uhr können sich die Teilnehmer der ElbeVeloTour dort Karten abholen, die zur kostenlosen Nutzung der Fähre bei Bleckede berechtigen.

Auch wenn Kurt Schlicht aus seiner Überzeugung keinen Hehl macht, dass Lauenburg am Ende die Nase vorn haben wird, gibt er sich diplomatisch: "Das wird eine Tour, bei der alle Teilnehmer nur gewinnen können. Schließlich fahren wir auf dem schönen Elbe-Radweg entlang". Vor zehn Jahren hatte er diesen beliebtesten Radweg Deutschlands mit Freunden aus Halberstadt eingeweiht. Ehrensache, dass die es sich nun nicht nehmen lassen, am Sonntag ebenfalls für Lauenburg in die Pedale zu treten.