Kinder- und Dorffest Krüzen

Entenangeln und Gladiatorenkämpfe

Krüzen (du). Sie löschen Brände, holen Katzen von den Bäumen, befreien Verunfallte aus ihren Autowracks: die Feuerwehren. Gerade auf den Dörfern sind die Feuerwehren aber auch der Dreh- und Angelpunkt des kulturellen Lebens.

Ein gutes Beispiel: die Feuerwehr der Gemeinde Krüzen. Genau wie vor 40 Jahren feiert die auch heute noch ihren jährlichen Feuerwehrball und sorgt damit für Zusammenhalt in der Gemeinde. Auch das Kinder- und Dorffest stellt die Feuerwehr Krüzen immer wieder auf die Beine. So auch wieder dieses Jahr.

Das Highlight bei diesem Fest war wohl der Gladitorenkampfplatz für Kinder. Gemeindewehrführer Thomas Netz hatte davon im Internet gelesen und den Spaß für das Fest in Krüzen organisiert. In der aufblasbaren Gummiarena mussten die Wettkämpfer mit einem Balken aus Schaumstoff die Gegner von ihrem Podest stoßen. Oberfeuerwehrmann Björn Krieger machte den Ringrichter und kommentierte gut gelaunt den Kampf der jugendlichen Gladiatoren, denen der Spaß an dem ungewöhnlichen Wettkampf aus den Augen blitzte. "Schläge unterhalb der Gürtellinie und auf den Kopf sind verboten", erläuterte Krieger die Kampfbedingungen. Ringrichter und Akteure waren gleichermaßen mit Feuereifer dabei und genossen die anfeuernden Rufe der Zaungäste.

Auch die ganz Lütten kamen beim Entenangeln oder Schatzsuchen in einer mit Wasser gefüllten Zinkwanne auf ihre Kosten, wenn auch so manche Mutter über ein nasses Kind, das die bunten Steinchen mit Ganzkörpereinsatz aus dem Wasser gefischt hat, nicht so begeistert war.