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Einsatz-Chronik

20.30 Uhr: Alarm für die Männer des Spezialeinsatzkommandos (SEK) der Polizei in Kiel. Die Polizisten besetzen ihre Fahrzeuge, die rund um die Uhr mit der persönlichen Schutzausrüstung (Helm, Weste, Visier) sowie den persönlichen Waffen (Pistolen, Maschinengewehre) und Einsatzgerät (Rammen, Leitern) beladen sind.

21.30 Uhr: Die ersten Beamten des SEK treffen in Lauenburg ein, auch ein Rettungswagen und ein Notarzt stehen in Bereitschaft. Der Einsatzleiter des SEK bespricht sich vor Ort am Büchsenschinken mit zivilen Polizisten, die das Haus des Verdächtigen schon längere Zeit verdeckt beobachten.

21.50 Uhr: Der Einsatzwagen der Spezialpolizisten, ein Lieferwagen, fährt vor.

22.05 Uhr: Die SEK-Männer legen auf dem Hof der Polizeistation an der Alten Wache in aller Öffentlichkeit ihre Schutzanzüge an. Erstaunt bleiben Passanten stehen und schauen dem ungewohnten Treiben erstaunt zu.

22.15 Uhr: Der Einsatzleiter weist seine Kollegen kurz in die Lage am Objekt ein. Um 22.22 Uhr fahren die Polizisten auf die 1,2 Kilometer lange Strecke zum Büchsenschinken.

22.30 Uhr: Krachend fliegt die Haustür des Einfamilienhauses auf, als die Polizisten ihre mächtige Ramme ansetzen, um sich Zutritt zu verschaffen. Innerhalb weniger Augenblicke durchkämmen sie das Haus, finden den Bewohner in seinem Schlafzimmer.

22.40 Uhr: Zivile Streifenpolizisten führen den Mann ab. Er muss mit zur Wache, wird später den Ärzten der Psychiatrie des Johanniter-Krankenhauses übergeben.