Rettungseinsatz

Vermisster Rentner tot aus Mühlenteich geborgen

Roseburg (cn). Ein 75-jähriger Mann ist in der Nacht zum Sonntag vermutlich bei einem tragischen Unfall in Roseburg ums Leben gekommen.

Eine Bootsbesatzung der Feuerwehr Güster barg die Leiche am Sonntagabend aus dem etwa ein Meter tiefen Mühlenteich.

Am Sonntagvormittag hatten die Ehefrau und eine Bekannte den Mann als vermisst gemeldet. "Er sei am Samstagabend nach dem Osterfeuerbesuch in der Gemeinde nicht mehr zurückgekehrt", sagte ein Polizeisprecher. "Der 75-jährige Roseburger wurde von Zeugen am Sonnabend das letzte Mal gegen 23.40 Uhr gesehen. Freunde und Bekannte des Mannes machten sich mit der Polizei am Ostersonntag auf die Suche nach dem Vermissten. Weil die Suche bis zum frühen Abend erfolglos blieb, wurden um 19.35 Uhr die Freiwilligen Feuerwehren aus Roseburg, Güster und Siebeneichen sowie die Rettungshundestaffel der Kreise Stormarn und Lauenburg alarmiert. Auch einige extra ausgebildete Wasserortungshunde standen für die Suche bereit.

Die Einsatzkräfte ließen ein Rettungsboot der Feuerwehr Güster zu Wasser und suchten zusätzlich zu den Rettungshunden nach den Vermissten. "Weil sich das äußerst schwierig gestaltete, begannen wir, das Wasser aus dem Mühlenteich abzulassen", sagte Feuerwehreinsatzleiter Detlef Lübke. Der Vermisste wurde dann tatsächlich kurze Zeit später im Mühlenteich leblos treibend entdeckt. Die Bootsbesatzung übernahm die Bergung des Mannes. Der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen.

Die Polizei geht nach derzeitigem Ermittlungsstand von einem Unglücksfall aus.