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Die Früchte von 16 Tagen harter "Maloche"

Lauenburg (pas). Im Ruhrpott arbeitet man nicht, man "malocht". Und so heißt der Titel der Ausstellung der Künstlergruppe "Reflex" aus dem Ruhrgebiet auch "16 Tage Maloche".

Fünf Künstler aus Städten wie Lünen oder Kamen in Nordrhein-Westfalen (NRW) haben zwei Wochen lang an der Elbe "malocht", haben sich von der Umgebung Lauenburgs inspirieren lassen, haben beobachtet, gezeichnet, gemalt und Skulpturen geschaffen. Am Ende ihrer Schaffenszeit, am Sonnabend, 24. März, zeigen sie allen Neugierigen von 10 bis 16 Uhr ihre frisch entstandenen Kunstwerke in der Galerie des Künstlerhauses Lauenburg, Elbstraße 54.

Peter Tournée, Frank Georgy, Reimund Kasper, Christine Kind und Thomas Hugo sind bereits das dritte Mal im Künstlerhaus zu Gast und wollen dort auch diesmal auf neue Ideen kommen. "Zwei Wochen intensives Forschen, Entdecken, Hinterfragen und neu Formulieren ist das Credo dieses Aufenthaltes", fasst Reimund Kasper stellvertretend für alle fünf Künstler zusammen. Zeichnungen, Collagen, Skulpturen und interdisziplinäre Bilder wollen die Fünf aus dem Pott schaffen und am 24. April zeigen. Bei dem Entstehen ihrer Arbeiten steht für sie immer die Auseinandersetzung des Menschen mit seiner Umgebung im Mittelpunkt. Die Gruppe "Reflex" ist ein Zusammenschluss freier Künstler aus NRW.