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Instrumentenreform

Künftig gibt es keine vorrangige Vermittlung von Jugendlichen in Arbeitsgelegenheiten. In erster Linie werden die "Ein-Euro-Jobs" durch die Wiedereingliederung in den ersten Arbeitsmarkt ersetzt. Arbeitslose dürfen darüber hinaus in fünf Jahren maximal zwei Jahre lang in Arbeitsgelegenheiten vermittelt werden. Die förderfähigen Maßnahmekosten werden stark reduziert: Stabilisierung, Bewerbungstraining und Qualifizierung sollen stattdessen während der Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt gefördert werden. Neben der "Zusätzlichkeit" wurde eine neue Bedingung aufgenommen: die "Wettbewerbsneutralität". Beiräte aus Vertretern von Arbeitgebern und Gewerkschaften sollen künftig sicherstellen, dass jeder Ein-Euro-Job regionale Wirtschaftsunternehmen nicht benachteiligt.