Giftiges Gas

Batterie-Leck sorgt für Großeinsatz

Glinde (kb). Die defekte Batterie eines Gabelstaplers hat gestern um 6.20 Uhr einen Gefahrguteinsatz ausgelöst.

Arbeiter des Lagerei-Unternehmens DeLaval Services an der Wilhelm-Bergner-Straße hatten beim Betreten des gesicherten Batterie-Laderaumes den fauligen Gestank von giftigem Schwefelwasserstoff bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Die erste Meldung "etwa 30 verletzte Mitarbeiter" bedeutete für die Rettungskräfte eine Großschadenslage und rief nicht nur die Werks- und die Freiwillige Feuerwehr Glinde auf den Plan: Sechs Rettungswagen und zwei Notärzte rückten an. Die ebenfalls alarmierte technische Einsatzleitung, der Gefahrgutzug des Kreises Stormarn sowie der Kreisbrandmeister konnten nach Entwarnung des Glinder Einsatzleiters jedoch beidrehen.

Tatsächlich hatten vier Männer Beschwerden. Zwei von ihnen konnten vor Ort behandelt werden. Die beiden anderen wurden wegen Kopfschmerzen und Schwindel zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht. Die Werksfeuerwehr hatte die defekte Batterie umgehend unter Atemschutz ins Freie geräumt. Die Glinder Wehr sperrte den Gefahrenbereich ab und belüftete den Batterie-Laderaum. Die zehn Kameraden konnten mit ihren drei Fahrzeugen gegen 7.15 Uhr wieder abrücken.

Anja Pfeiffer, Sprecherin DeLaval-Services, lobte das professionelle Vorgehen der Belegschaft und dankte den Einsatzkräften für ihre Hilfe.