Abgesagt

Beachclub erst im nächsten Sommer - Initiator sucht neuen Standort

Glinde (unb). Die Zehen in weichen Sand bohren und dabei genüsslich einen Cocktail schlürfen: Das wird in diesem Jahr in Glinde nicht mehr möglich sein.

Der Beachclub, der auf dem Gelände des TSV geplant war, wird nicht eröffnen. "Der Vorstand und ich sind nicht mehr zusammengekommen", bedauert Initiator Florian Peters. Wenige Tage, bevor der Sand angefahren und der Beachclub das erste Mal öffnen sollte, hatte der Vorstand die Aktion plötzlich abgesagt. "Die Idee war gut, aber es waren noch zu viele Fragen offen", sagt Vereinsvorsitzender Peter Voss.

Doch so leicht gibt der 23-jährige Peters nicht auf: "Wir sind dabei, einen neuen Standort zu suchen." Unterstützung erhält er dabei von Unternehmern und der Stadt. Letztere will ihm möglicherweise die stadteigenen Flächen wie den Marktplatz oder das Gelände der Kupfermühle zur Verfügung stellen, wenn sie sich eignen. In diesem Jahr allerdings wird es mit dem Beachclub nichts mehr, so Peters.

Der Glinder hat mit 17 Jahren seine ersten Veranstaltungen organisiert. Doch beim Beachclub soll es nicht bleiben. So ist Peters gerade dabei, einen Ostermarkt fürs nächste Frühjahr sowie einen "Dialog im Bürgerhaus" im Winter dieses Jahres vorzubereiten. Dahinter verbirgt sich eine Diskussionsreihe, in der sich interessierte Bürger über aktuelle Themen aus der Politik, Kultur oder dem Stadtgeschehen unterhalten sollen.

Zudem hat Peters in den vergangenen Wochen unter Hochdruck an dem neuen Internetportal www.glinde-online.de gearbeitet. "Glinde ist zwar schon ziemlich stark mit eigenen Seiten im Internet vertreten", sagt Peters, "wir aber wollen die Informationen bündeln." So soll die Seite unter anderem eine Anlaufstelle für Bürger werden, die auf der Suche nach einer neuen Wohnung sind sowie für Jugendliche, die einen Ausbildungsplatz brauchen.

Auch soll es eine Tauschbörse geben und hilfreiche Tipps wie Öffnungszeiten von Geschäften oder der Wasserqualität von Badeseen in der Umgebung. "Das Portal ist unpolitisch und soll keine Konkurrenz zu anderen Seiten oder Medien werden", so Peters.