An zwei Tagen tief in die Geschichte eintauchen

Geesthacht
(tja).
Sperrwerke, Krananlagen, Schleusen, Kraftwerke - die Industriegeschichte in der Region ist umfangreich. Zum dritten Mal gibt es in diesem Jahr deshalb die "Tage der Industriekultur am Wasser". Diese sind in der Metropolregion Hamburg Jahr für Jahr ein besonderes Spektakel - in diesem Jahr mit 350 Veranstaltungen in124 Denkmalen in 60 Orten. Auch in Geesthacht können Interessierte viel erfahren.

"Geesthacht hat unglaublich viel Industriegeschichte vorzuweisen", sagt Tourismusmanagerin Britta Rienitz. Baulich und technisch besonders imposant ist zum Beispiel das Pumpspeicherwerk des Energiekonzerns Vattenfall am Geesthang. Obwohl es schon seit mehr als 50 Jahren in Betrieb ist, ist die Aufgabe heute wichtig wie selten. "Als Speicher für Windenergie ist es brandaktuell ein Thema", berichtet Sabine Tolmin von Vattenfall.

Während der "Tage der Industriekultur am Wasser" am 3. und 4. Oktober können Interessierte außerdem die Maschinenhalle und die Leitwarte des Pumpspeicherwerks an der Elbuferstraße besichtigen. Anmeldungen sind bis zum 26. September unter (0 41 52) 83 62 58 im Tourismusbüro erforderlich. Die Führungen starten um 12 und um 14 Uhr und dauern etwa eineinhalb Stunden.

Der Förderkreis Industriemuseum lädt für den 4. Oktober um 11 Uhr zur zweistündigen Führung über das Gelände der weltweit ersten Dynamitfabrik ein. Los geht es am Restaurant Krümmler Hof in der Elbuferstraße 72, Anmeldungen erbeten unter (0 41 52) 8 87 78 40. Außerdem startet am 4. Oktober um 12 Uhr die schon 90 Jahre alte Stadtbarkasse "Piep" im Hafen zur Elbe-Rundfahrt, auch hierfür sollte man sich telefonisch im Tourismusbüro anmelden. Das gilt auch für eine Stadtrundfahrt im Oldtimerbus, die am 3. Oktober um 13.45 Uhr am Krügerschen Haus in der Bergedorfer Straße 28 startet.

"Schön ist auch unsere für Radfahrer entwickelte Techniktour, die sich auch um die Sehenswürdigkeiten in Lauenburg erweitern lässt", sagt Britta Rienitz. Im Tourismusbüro (Bergedorfer Straße 28) gibt es außerdem einen Plan zu den "Tagen der Industriekultur am Wasser".