Wende

Erste Schritte zur Energiegenossenschaft

Geesthacht (knm). Mit der Gründung einer Energiegenossenschaft soll eine dezentrale, konzernunabhängige und ökologische Energiegewinnung befördert werden.

Auch in Geesthacht wollen die Mitglieder des Ausschusses für Energie eine solche Genossenschaft mit Bürgerbeteiligung ins Leben rufen. Der Bau von Solaranlagen auf städtischen Gebäuden sollte eigentlich der Startschuss dafür sein. "Leider muss laut neuster EU-Richtlinien bei älteren Dächern erst eine Statikberechnung gemacht werden", sagt Gerhard Boll (Grüne). Das wäre aber zu teuer. Deshalb kommen nur eine Dachfläche des Otto-Hahn-Gymnasiums und des Oberstadttreffs infrage. Die Stadt würde sie gegen eine geringe Pacht zur Verfügung stellen. "Wir müssen aber auch über Blockheizkraftwerke nachdenken", sagt Boll. Zudem müsste man Gewerbetreibende ins Boot holen, die private Dächer für Solaranlagen zur Verfügung stellen. Die erste öffentliche Info-Veranstaltung zur Energiegenossenschaft ist für Januar geplant.