Schredderaktion

Hier bleibt kein Zweig ganz

Geesthacht (tja). Gartenbesitzer aufgepasst: Am kommenden Sonnabend kann noch einmal Schnittgut aus dem heimischen Garten zum Schreddern beim Bauhof an der Mercatorstraße abgeliefert werden.

Von 7.30 bis 12.30 Uhr nehmen die Arbeiter das Schnittgut kostenlos entgegen.

Am vergangenen Samstag standen die Hobbygärtner bereits Schlange. "Morgens um 7.15 Uhr waren die ersten da", sagt Volker Rosenberg vom Bauhof. Mit zwei Schreddern hat sein Team die Zweige zerkleinert. Wer wollte, konnte das zerkleinerte Material mitnehmen und in den eigenen Beeten verteilen. Was übrig blieb, wird in der Hackschnitzelheizung des Bauhofes verfeuert. Sie leistet 185 Kilowatt, kommt ohne Gas und Öl aus.

Früher hatte die Stadt direkt vor den Haustüren der Gartenbesitzer durch eine Firma schreddern lassen. Kostenpunkt: 20 000 Euro pro Aktion. Später haben Mitarbeiter des Bauhofes diesen Service aufrechterhalten. Doch das wurde nun zu teuer und zu aufwendig. "Das kann man ja verstehen, dieses Angebot, seinen Strauchschnitt hier schreddern zu lassen, ist doch auch gut", sagte Klaus Hoick. Er hatte zum ersten Termin in seinem Garten am Finkenweg alles geschnitten und es per Anhänger an der Mercatorstraße angeliefert.

Am ersten und zweiten Sonnabend im März 2013 wird die Aktion fortgesetzt. Jeweils zwei Kubikmeter Grünschnitt dürfen Gartenbesitzer mitbringen, allerdings keine Baumwurzeln und keine Grünabfälle, Äste nur mit einem maximalen Durchmesser von zwölf Zentimetern.

Wer es zum Termin am Sonnabend nicht schafft, kann mit seinem Schnittgut auch das Abfallwirtschaftszentrum in Wiershop ansteuern.