Nacht der Kirchen

Christen feiern die Fülle des Lebens - und alle sind willkommen

Geesthacht (gb). Das Motto lautet dieses Mal "A und O". Die 9. Hamburger Nacht der Kirchen am Sonnabend, 15. September, wird in diesem Jahr von rund 130 Kirchengemeinden gestaltet.

Das Programmspektrum reicht von Lesungen und Konzerten über Vorträge, Mitmachaktionen bis zu Tanzaufführungen. In den Abendstunden öffnen die Kirchen ihre Türen. Mit dabei ist auch dieses Mal die Kirchengemeinde Geesthacht: Sie lädt für 19 bis 24 Uhr zu einem vielseitigen Programm in die St.-Petri-Kirche (Am Spakenberg). Pastorin Antje Laudin: "Gefeiert wird die Fülle des Lebens. Es gibt Zeit für Musik, Gesang und Stille, Zeit für Nachdenkliches und für Überraschungen. An der Bar im Vorraum der Kirche werden Cocktails serviert. Im Zirkuszelt gibt es Gelegenheit für Begegnungen und Gespräche. Für Essen und Trinken ist gesorgt." Weil es ohne Licht kein Leben gibt, sollen Licht und Feuer im Mittelpunkt des Abends stehen. Eröffnet wird das Fest um 19 Uhr. Nach einem geistlichen Impuls von Pastorin Frauke Rörden bietet ab 20.15 Uhr Kantor Jörn Kuschnereit ein offenes Singen mit Taizé-Liedern an. Höhepunkt des Abends ist die Feuershow "Creation". Der Zirkus "Salvini" unter Leitung von Armin Westphal lädt ab 22.30 Uhr mit Fackeln, Feuerspucken, Musik und Tanz zum Staunen ein.

Dann wird die Kirche von Sternen erleuchtet, Orgelmusik, Licht und Texte schaffen eine besondere Atmosphäre. Ab 23.15 Uhr klingt der Abend aus, erst laut mit einem Feuerwerk, dann besinnlich mit Lesungen (Pastorin Antje Laudin) und Musik (Kantor Jörn Kuschnereit). Der Abend endet um Mitternacht mit dem Segen.

Antje Laudin: "Auch Menschen, die sonst wenig oder gar keinen Kontakt mit der Kirche haben, sind willkommen. Einfach vorbeischauen, ins Gespräch kommen. Dafür ist die Nacht der Kirchen da."