Festival

Trotz Regens: Hunderte Musikfans rocken das Elbufer

Geesthacht (eys). Die wummernden Bässe waren schon weit weg vom Elbufer zu hören.

Sie waren ein untrügliches Zeichen dafür, dass auf dem Menzer-Werft-Platz am Wochenende wieder die handgemachte Rockmusik im Mittelpunkt stand. Zum dritten Mal hatte der Verein Initiativkultur Geesthacht zum Rockfestival "Geesthacht rockt die Elbe" eingeladen. Bis zu 1000 Musikfans schauten an beiden Tagen vorbei und genossen Livemusik unter freiem Himmel - das wechselhafte Wetter konnte sie nicht abschrecken, denn das gehört bei dem Festival in Geesthacht schon fast zum Programm.

Elke (63) und Peter Bischoff (61), die schon zum dritten Mal das Festival besuchten, lockte besonders die freundliche Atmosphäre ans Elbufer. "Die Stimmung hier ist immer toll, außerdem trifft man immer viele Bekannte", so Peter Bischoff. Am meisten Eindruck hinterließ bei ihnen die Band "My Extasy". "Da hat mir der Sänger richtig gut gefallen", schwärmt Elke Bischoff.

Das Festival wurde auch als Familienausflug genutzt. So kam Anita Schwanbeck (33) mit ihren Kindern aus Lauenburg. "Die Musik ist toll, außerdem kommt man mal raus und unternimmt was zusammen", so die Lauenburgerin.

Neben den zahlreichen Besuchern waren auch die Bands von dem Festival begeistert. Für die Band "What if", die 2011 gegründet wurde und aus vier Bandmitgliedern besteht, war es erst der zweite Auftritt, entsprechend groß war die Aufregung. Sängerin Silke Kreitlow (35) packte die letzten beiden Jahre bereits bei der Organisation von "Geesthacht rockt die Elbe" mit an, diesmal stand sie mit ihren Bandmitgliedern Matze Fritzsche (51), Michi Grube (44) und Meiko Macke (41) selbst auf der Bühne. Silke Kreitlow findet es großartig, "dass durch dieses Festival etwas für Bands aus der Umgebung gemacht wird". Premiere feierte zudem das neue Logo: "Rockbi", ein rockender Biber, der auch in den kommenden Jahren für das Festival werben soll.

Nils Hertel aus dem Organisatorenteam zeigte sich mit der dritten Auflage voll zufrieden. Von ein paar Regenschauern blieb man zwar nicht verschont. "Dennoch genossen viele Besucher Live-Musik unter freiem Himmel", so Hertel.

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