Wilhelm-Holert-Straße

Hier gibt's künftig Vorfahrt

Geesthacht (tja). Autofahrer im Bereich Hohenhorner Weg, Mercatorstraße und Wilhelm-Holert-Straße müssen sich auf eine neue Verkehrsführung einstellen. Im Zuge des Endausbaus der Straßen im Neubaugebiet Finkenweg-Ost erhält die Wilhelm-Holert-Straße künftig Vorrang vor dem Hohenhorner Weg.

"Verkehrsplaner haben sich für diese Straßenführung ausgesprochen, weil auf der Wilhelm-Holert-Straße ein höheres Verkehrsaufkommen herrscht", sagt Torben Heuer, der Pressesprecher der Stadtverwaltung. Entsprechende Verkehrsschilder sollen auf die veränderte Situation hinweisen.

Bisher gilt in der Kurve eine "abknickende Vorfahrt". Autofahrer, die auf dem Hohenhorner Weg unterwegs sind, haben an dessen Ende Vorfahrt, wenn sie nach links in die Mercatorstraße in Richtung Kreisel abbiegen. Künftig müssen sie warten und dem Verkehr aus der Wilhelm-Holert-Straße und der Mercatorstraße Vorfahrt gewähren. Heuer: "Ein Bordstein, der niveaugleich in den Asphalt eingelassen wird, und ein farblich abgesetzt gepflasterter Radweg sollen diese Regelung deutlich machen." Der Radweg führt vom Kreisel an der Mercatorstraße am Discounter Norma vorbei quer über den Hohenhorner Weg und schließt dort an den Radweg zwischen Geesthacht und Hohenhorn an.

Der Endausbau der Straßen und Wege im Neubaugebiet Finkenweg-Ost geht nach einer Bauzeit von mittlerweile fast eineinhalb Jahren nun in die Schlussphase. Mittlerweile sind die vormals breiten Straßen im Neubaugebiet so stark zurückgebaut worden, dass sich regelmäßig 40-Tonner, die noch laufende Baustellen beliefern, in den engen Straßen festfahren. Verschwenkungen in den Straßen sollen dafür sorgen, dass die Autos langsamer fahren. Allerdings könnten sie auch Räumfahrzeuge des Winterdienstes und die große Kehrmaschine des Bauhofes behindern.