Neubau

"Garpa" investiert in den Standort

Geesthacht. Der renommierte Garten- und Parkmöbelhersteller "Garpa" bekennt sich klar zum Standort Geesthacht.

Für mehr als eine Million Euro wird am Firmensitz an der Steinstraße jetzt das Verwaltungsgebäude erweitert. Ab Dezember sollen 500 Quadratmeter mehr zur Verfügung stehen.

"Wir werden im Erdgeschoss ein Schulungszentrum für unsere Mitarbeiter und im ersten und zweiten Obergeschoss neue Büro- und Sozialräume schaffen", sagt Geschäftsführer Thomas Nowak. Sein Schwiegervater hatte das Unternehmen im Jahr 1979 gegründet und zu einem der bekanntesten Gartenmöbelhersteller in der Republik gemacht.

"Wir sind ein Premiumanbieter, aber unsere Gartenmöbel sind auch eine Anschaffung fürs Leben", sagt Nowak. In den vergangenen Jahren hat Garpa trotz der Wirtschaftskrise sein Wachstum kontinuierlich gesteigert und neue Mitarbeiter eingestellt. Zählte das Unternehmen vor zehn Jahren noch 60 Mitarbeiter, sind es aktuell 80 - Tendenz weiter steigend, so Thomas Nowak.

"Um unseren Mitarbeitern vernünftige Arbeitsmöglichkeiten zu bieten, erweitern wir jetzt. Wir ermöglichen gerade auch den jungen Frauen aus unserem Team, wenn sie Mütter geworden sind und in Teilzeit zurückkehren wollen, diesen Wunsch", sagt der Geschäftsführer.

Die Produktentwickler, die Techniker, das Marketing und alle anderen Mitarbeiter von "Garpa" können künftig im Erdgeschoss des Anbaus an der Steinstraße 10 ihre Schulungen absolvieren. Thomas Nowak: "Wir legen großen Wert auf interne Fortbildungen. Das fängt bei Neuentwicklungen für unser Sortiment an, da werden Entwürfe diskutiert und technisch beurteilt, und geht dann bis hin zu unseren Fahrern, die wir für den persönlichen Kontakt mit unseren Kunden schulen."

Optisch wird sich der Neubau an das bestehende Verwaltungsgebäude anpassen. Der Entwurf stammt aus der Feder des Geesthachter Architekten Johannes Tittmann.

Nowak sorgt sich allerdings um die Geesthachter Steuerpolitik. "Zwei Mal wurde die Gewerbesteuer innerhalb von 15 Monaten angehoben, ohne dass sich irgendwelche Standortvorteile ergeben hätten", kritisiert er.