Akkufabrik

Schattenspender zapfen die Sonne an

Geesthacht (tja). Mit ihren leistungsstarken Lithium-Akkus wird die Akku-Fabrik an der Mercatorstraße einen wichtigen Beitrag zur Energiewende in Deutschland leisten.

Davon sind die Firmengründer, Detlef Repenning und Ludwig Schletter, überzeugt. Denn dezentral soll in den Akkus aus Geesthacht Strom aus Fotovoltaikanlagen gespeichert werden, um ihn nachts bei Dunkelheit zu verbrauchen. In den kommenden Wochen soll der Betrieb der Fabrik auf vollen Touren laufen.

Doch nicht nur zur Speicherung von Ökostrom haben sich Repenning und Schletter Gedanken gemacht. Auf dem Dach der Fabrikhalle und sogar auf Dächern, die die Stellplätze auf den Mitarbeiterparkplätzen bedecken, haben sie Fotovoltaikanlagen montiert.

So wird an der Mercatorstraße mittlerweile verstärkt die Kraft der Sonne aufgefangen und in elektrische Energie umgewandelt. Beim städtischen Betriebshof gibt es bereits eine große Fotovoltaikanlage, und die Firma Sensient (Lebensmittelfarben) plant sogar eine Fassade mit Fotovoltaikmodulen für ihren im Gewerbegebiet vorgesehenen Verwaltungsneubau.