Lungenzentrum

Praxisstart mit letzten Umzugskisten

Geesthacht. 150 Kartons voll mit Ordnern, Büchern, Büromaterial und Patientenunterlagen haben acht Mitarbeiter des Lungenzentrums Geesthacht in der vergangenen Woche in den zweiten Stock des Sparkassen-Centers geschleppt.

Seit gestern ist die Praxis, die unter anderem Patienten behandelt, die an allergischen Atemwegserkrankungen, Asthma oder verminderten Lungenfunktionswerten leiden, nun an der Bohnenstraße 1 zu finden. "In unseren alten Räumen an der Norderstraße hatten wir Probleme mit der Dämmung. Im Winter war es viel zu kalt, im Sommer zu heiß. Jetzt sind wir froh, dass wir hier sind", sagte Dr. Petra Mikloweit gestern an ihrem ersten Arbeitstag am neuen Standort. Sie freut sich auch darüber, dass die neu eingerichtete Praxis mit 350 Quadratmetern deutlich mehr Platz als die alte bietet.

Neben den ersten Patienten, die sie und ihr Kollege Dr. Wolfgang Zachgo gestern schon versorgten, gab es auch noch viel Organisatorisches zu erledigen. So mussten die letzten Umzugskartons noch ausgeräumt werden. "Ein paar Ordner und Büromaterial sind noch nicht ausgepackt. Das Wichtigste steht aber", so Mikloweit. So laufen die zahlreichen medizinischen Geräte des Lungenzentrums am ersten Tag ohne Probleme, nachdem sie in der vergangenen Woche aufgebaut worden waren. "Unsere neue Röntgenanlage wurde vom TÜV abgenommen, unsere Lungenfunktionsmaschine überprüft und der Grußdrucker sowie die Computeranlage wurden installiert", nennt Mikloweit einige Beispiele.

Die Pollenfalle, die auf dem Dach des Geesthachter Krankenhauses steht, ist inzwischen wieder repariert. Die dazugehörige Uhr war defekt gewesen. "Jetzt funktioniert alles wieder", sagt Mikloweit. An so regnerischen Tagen wie im Moment haben Allergiker nicht viele Probleme.

"Aber bald geht es los mit den Baumpollen", warnt die Ärztin. Die Pollen von Birke, Erle, Weide, Esche und Hasel sorgen bei wärmerem Wetter dafür, dass Allergiker mit Heuschnupfen und anderen Beschwerden zu kämpfen haben. Petra Mikloweit rät den Betroffenen, rechtzeitig vorzusorgen. "Am besten ist es, die Medikamente schon vor der Saison einstellen zu lassen. Dann hat man nachher auch deutlich weniger Beschwerden."