Leserbrief: Straßenbau

"Mehr Arbeiter einsetzen"

Betr.: "Steinschlag und platte Reifen", Geesthacht-Seite vom 29. 3. 2012

Was hier mit den Anwohnern im Neubaugebiet gemacht wird, ist für mich der Gipfel der Unverschämtheit. Wer bezahlt mir eigentlich die Schäden an meinem Auto? Was unseren Politikern in Geesthacht fehlt, ist das Ohr am Herz des Bürgers - stattdessen werden immer mehr Entscheidungen getroffen, die von den Bürgern nicht nachvollziehbar sind. Man kann die ganze Straßenerstellung auch forcieren - einfach mehr Arbeiter auf die Baustelle schicken und mal richtig "ranrauschen" und damit die Einschränkungen der Anwohner auf ein Minimum reduzieren! Denn mit den drei Männern vor Ort wird die Baustelle wohl erst 2030 fertig sein.

Mit einer vernünftigen, durchdachten Planung seitens aller Verantwortlichen wäre einiges an Unzumutbarkeiten vermeidbar gewesen.

Es geht hier auch um meine Sicherheit - wenn ich den Notarzt brauche, kann der dann nicht kommen wegen der Baustelle? Und wenn ich dann lese, dass auch Lkw nicht mehr ins Neubaugebiet kommen sollen, wo bleibe ich dann mit meinem Müll? Und was ist mit der Feuerwehr, kommt die dann auch nicht, wenn mein Haus brennt? Mein Appell an alle Verantwortlichen: Macht endlich was, gebt mal "Hackengas", bemüht euch mal, dass diese Posse schnellstmöglich ein Ende hat!

Und an alle Anwohner im Neubaugebiet: Beschwert euch bei den Verantwortlichen, bombardiert sie mit Anrufen und Briefen, macht eurem Ärger Luft - vielleicht bringt es uns allen etwas.

Klaus Puttfarken

21502 Geesthacht