Wie geht es weiter?

Stadt plant Infoabend zum Atomkraftwerk Krümmel

Geesthacht (ger). Das Atomkraftwerk Krümmel ist seit fast fünf Jahren ununterbrochen vom Netz und wird nie wieder Strom liefern.

Doch wie geht es weiter - baut Vattenfall die Anlage zurück oder ist ein "sicherer Einschluss", bei dem die meisten Gebäudeteile erhalten bleiben, wahrscheinlich? Fragen wie diese sollen auf einem Informationsabend im Geesthachter Rathaus geklärt werden, der von Ratsherrin Bettina Boll (Grüne) und dem SPD-Landtagsabgeordneten Olaf Schulze angeregt wurde. Geplant ist der Infoabend, zu dem die Stadt als offizieller Veranstalter einlädt, für Mitte Mai. Auf dem Podium sollen unter anderem Vertreter der Kieler Atomaufsicht, des Bundesamtes für Strahlenschutz und des Betreibers Vattenfall sitzen. Außerdem wird ein unabhängiger Atomkraftexperte Auskunft geben. "Die Bürger können an diesem Abend ohne Einschränkungen Fragen stellen, auch zu den 1100 Atommüllfässern in Krümmel, die gerade wieder bei vielen Bürgern für Angst sorgen", sagt Bettina Boll. Ein genauer Termin soll in Kürze bekannt gegeben werden.