Leserbrief: Sanierung

"Der Widerstand rührt aus der Qualität der Planung!"

Betr.: "Front für Sanierungsprojekt steht geschlossen", Geesthacht-Seite vom 5. 3. 2012

Die Front der Baggerwilligen steht also. CDU, SPD und FDP haben die Ratsversammlung vom 2. 3. missbraucht, um mit Bürgern und Anliegern abzurechnen. Das war billig, schäbig, unredlich (Lieblingsfloskel von S. W. Bauer) und überhaupt nicht sportiv. Durch demokratische Spielregeln mundtot gemacht, mussten die Anlieger widerstandslos die Suaden von Herrn Steffen, Herrn Tonn und Herrn Bauer ertragen.

Die Herren bescheinigten sich gegenseitig ungeheure Kompetenz, unanfechtbare Zahlen und Daten und unendliche Geduld mit den Anliegern. Herr Samuel Walter Bauer verstieg sich zu der Bemerkung, dass 15 Anlieger seit nunmehr 18 Jahren (1994, vermutliches Geburtsjahr der großen Idee "Geesthacht an die Elbe") eine kostengünstige, mit Sinnhaftigkeit durchtränkte Sanierung aufhalten.

Das ist so schmeichelhaft wie falsch.

Die Herren Steffen, Tonn, Bauer, durch Eigenliebe und langjährige Alpharüdigkeit angeblindet, können offenbar folgendes nicht schlussfolgern: Der Widerstand rührt aus der Qualität bzw. Nichtqualität der vorgelegten Planung!

Wer aber, wie beim "Boulevard Bergedorfer Süd", nach der Vernichtung von einer Mio. Euro stolz darauf ist, dass "alles ist wie vorher", mit dem kann man als Bürger und Anlieger nur noch "unendliche Geduld" haben. Oder auch nicht! Wir dürfen übrigens bald wieder wählen!

Werner Büttner

21502 Geesthacht

für Geesthacht 21