25. Frauenfest in Geesthacht

Wollen wir noch rote Rosen? - Ein Abend à la Hildegard Knef

Geesthacht (knm). Sie wollen, dass Männer und Frauen umdenken, sich noch stärker von tradierten Rollen lösen.

Männer in Elternzeit, Frauen als Ingenieurinnen, bezahlbare Kindertagesstätten mit flexiblen Öffnungszeiten und gleiches Geld für gleiche Arbeit sind bis heute Forderungen von Frauenrechtlerinnen.

Um an diese zu erinnern, gibt es weltweit Demonstrationen, Feste und Kulturelles zum Internationalen Frauentag am 8. März. In Geesthacht wird der Tag unter Federführung der Gleichstellungsbeauftragten Jutta Scharnberg-Sarbach zum 25. Mal gefeiert. "Benachteiligung erkennt man oft erst auf den zweiten Blick", weiß sie und freut sich, dass das Thema Gleichberechtigung wenigstens einmal im Jahr in den Fokus rückt.

Diesmal wird im Jugendhaus Düne an der Geesthachter Straße 101 a gefeiert. Einlass ist ab 19 Uhr, um 20 Uhr beginnt die Vorstellung "Nichts oder alles à la Knef". Zwei Sängerinnen und zwei Musikerinnen - alle unter 30 Jahren - interpretieren die Werke von Hildegard Knef neu, stellen sich die Frage "Soll es für mich überhaupt rote Rosen regnen?" Im Foyer der Düne gibt es Infostände etwa von der Fraueninitiative. Außerdem wird der Film "Das Glück der Hausfrauen" vom Hessischen Rundfunk gezeigt.

Einlasskarten für den Abend gibt es kostenfrei ab Donnerstag, 23. Februar, in der Stadtbücherei und am Infotresen im Rathaus.