Tierrettung

Schnelle Hilfe für "Claus"

Geesthacht (tja). Gleich zwei Tiere retteten Geesthachts Feuerwehrleute aus Notlagen: Nach einem Unfall auf der B 5 (siehe Lauenburg-Seite) brachten sie einen in einem der beteiligten Autos verletzten Hund zum Tierarzt.

Und ein Reh, das in einem Zaun feststeckte, retteten sie mit hydraulischem Rettungsgerät. Beiden Vierbeinern geht es wieder besser.

Spaziergänger hatten am Geesthachter Hafen im Bereich der Baustraße das Reh bemerkt, das hilflos zwischen zwei Zaunstäben klemmte. Die Spaziergänger riefen die Feuerwehr. "Wir haben das Tier vorsichtig durch den Einsatz eines hydraulischen Spreizers, mit dem wir eigentlich verunglückte Autos öffnen, befreit. Durch die Kraft des Spreizers konnten wir die Zaunstäbe so weit auseinander drücken, dass wir das Reh retten konnten", berichtete Ingo Schwarz, Zugführer der Feuerwehr. Möglicherweise hatten unangeleinte Hunde das Wildtier gehetzt und so in die Notlage gebracht.

Nach der geglückten Rettung brachten die Feuerwehrleute den Rehbock mit dem Löschfahrzeug direkt zur Tierarztpraxis an der Geesthachter Straße. Nach der Behandlung der Verletzungen fand sich im Krüzener Tierpark eine Unterkunft für den Patienten, den die Retter "Claus" tauften.