Nach Unfall

Lange Staus behindern Berufsverkehr

Geesthacht (tja). Nach dem schweren Unfall auf der Autobahn 25 herrschte gestern auf den Straßen zwischen Geesthacht und Bergedorf der Ausnahmezustand.

Polizisten mussten die Autobahn zwischen dem Anschluss Geesthacht zur Bundesstraße 404 und der Abfahrt Curslack in beiden Richtungen wegen der Rettungs- und Aufräumarbeiten über Stunden voll sperren. Die ehemalige B 5 in Escheburg und Börnsen konnte die Massen an Autos und Lastern, die sonst über die Autobahn rollen, nicht fassen.

"Es war der schlimmste Unfall, den wir seit Jahren auf der Autobahn hatten", sagte Geesthachts Polizeichef Thomas Specht. Entsprechend aufwendig gestaltete sich für die Polizei die Verkehrsregelung. Specht: "Wir haben an der Ampel am Ende der Autobahn den Verkehr geregelt, weil die Ampel mangels Gegenverkehr ja nicht genutzt werden musste, und dann auch oben auf der Brücke nach Geesthacht und Escheburg durch Kollegen versucht, den Verkehr durch entsprechende Anweisungen an die Autofahrer einigermaßen am Laufen zu halten."

Gerade im Feierabendverkehr mussten sich die Autofahrer auf dem Weg Richtung Geesthacht aber in Geduld üben. Zudem behinderten geparkte Autos auf der ehemaligen B 5 in Escheburg den Verkehrsfluss. Es gab Stop and Go. Viele Autofahrer wichen sogar über die B 207 im großen Bogen aus, um den Staus zu entgehen.