Sanierungspläne

"Geesthacht 21" - Protest auf Plakaten

Geesthacht. So etwas hat es in Geesthacht lange nicht mehr gegeben: Anwohner machen ihrem Unmut über das Verhalten von Politik und Verwaltung durch unübersehbare Plakate deutlich.

Die Initiative "Geesthacht 21" ist aus dem Widerstand der Anwohner der Elbstraße und benachbarter Straßen entstanden. Sie wollen verhindern, dass es im Zuge der geplanten Sanierung im Gebiet rund um St. Salvatoris zu negativen Veränderungen kommt.

In Vorgärten und an Häusern im historischen Stadtkern von Geesthacht hängen seit Monaten die Protestschilder mit markanten Sprüchen. "Wir geben die Hoffnung nicht auf, das Schlimmste für die Elbstraße doch noch abwenden zu können", sagt der Kunstprofessor Werner Büttner, der im ehemaligen Hotel Stadt Hamburg lebt und arbeitet. Das Schlimmste wäre für ihn und seine Mitstreiter der Verlust des besonderen Charmes, den die Straße mit ihrem Kopfsteinpflaster ausstrahlt. Nach der Sanierung könnte sich die Straße geglättet und geschichtslos präsentieren, befürchten die Anwohner. 2012 soll die Sanierung beginnen.