Flüchtlingskinder

Busgeld erleichtert Schulbesuch

Bergedorf (bb). Auf Initiative der Bergedorfer Linken und Grünen hat sich die Hamburger Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) mit dem Schulbesuch von Flüchtlingskindern befasst.

Damit wird ein Kuriosum ausgeräumt, das in Bergedorf schon über Jahre für Diskussionsstoff gesorgt hat. Kinder aus der Unterkunft Curslacker Neuer Deich südlich der Autobahn haben bislang in aller Regel Busgeld für den Weg zur Schule erhalten. Wer nur wenige hundert Meter nördlich untergebracht ist dagegen nicht.

Bislang lag die zumutbare Entfernung bei fünf Kilometern. Sie wird nun auf drei Kilometer reduziert.

Damit folgt die Behörde einer Initiative der Linken und Grünen, die im August einen entsprechenden Antrag in die Bergedorfer Bezirksversammlung eingebracht hatten. Die Abgeordneten haben diesem Vorstoß mit deutlicher Mehrheit zugestimmt, die SPD-Fraktion hat sich enthalten.

"Wir begrüßen es, dass die Behörde unserem Antrag gefolgt ist und kurzfristig eine konkrete Verbesserung für die betroffenen Flüchtlingskinder sicherstellt", sagt Doris Winkler, Bezirksabgeordnete der Linken. Besonders freue sie sich zudem darüber, dass damit auch eine Regelung für alle Hamburger Bezirke gefunden worden sei.

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