Bergedorf

Suche nach der zweiten Erde

Sternwarte: Forscher geben Sonnabend Einblick in ihre Arbeit

Gibt es einen Planeten, auf dem menschliches Leben möglich ist? Liegt ein Himmelskörper auf Kollisionskurs mit der Erde? Hat auch unsere Milchstraße ein Schwarzes Loch?

Die Suche nach Antworten auf Fragen wie diese gehört zu den wichtigsten Forschungsfeldern der Hamburger Sternwarte auf dem Gojenberg in Bergedorf. Denn das Observatorium ist weit mehr als ein Technik-Denkmal der Himmelsforscher. Über 60 Astrophysiker der Universität Hamburg arbeiten hier und knüpfen bis heute an das weltweite Renommee an, das diese Sternwarte seit über 100 Jahren besitzt.

Am Sonnabend wollen sie das öffentlichkeitswirksam beweisen, geben bei einem Tag der offenen Tür spannende Einblick in ihre Forschungen. Das Team der Sternwarte um Direktor Prof. Dr. Robi Banerjee plant von 14 bis 23 Uhr auf dem Gelände und in den Kuppeln und Vortragssälen am Gojenbergsweg 112 spannende Entdeckungsreisen für die ganze Familie.

Geplant ist ein umfangreiches Kinderprogramm samt speziellen Vorträgen für die Jüngsten. Auch sind mehrere Kuppelgebäude geöffnet - bei klarer Sicht ab 20 Uhr auch für Himmelsbeobachtungen. Zudem stellen sich die Forscher ab 15.30 Uhr in der Bibliothek in gemütlicher Runde bis in den Abend hinein den Fragen der Besucher. Und natürlich gibt es auch eine ganze Reihe von Vorträgen. Darunter "Die Entstehung der ersten Sterne", "Was ist dunkle Materie?" oder eben "Extrasolare Planeten - Astronomen auf der Suche nach der zweiten Erde".