Bezirksversammlung

Müllberge am Mahnmal öfter beseitigen

Leere Flaschen und Dosen auf dem Gehweg, Plastikmüll und Essensreste an der Böschung zum Schleusengraben - kein anderer Platz in zentraler Bergedorfer Lage ist so verdreckt wie der vor dem CCB-Fachmarktzentrum, wo sich die Trinkerszene regelmäßig trifft. Die Fraktion der Linken will nun nicht mehr tatenlos zuschauen und hat für die heutige Bezirksversammlung - Beginn 18 Uhr im Rathaus - einen Antrag formuliert. Die Politiker Stefan Jersch, Ernst Heilmann und Michael Mirbach fordern, dass Bezirksamt und CCB nach Lösungen zur schöneren Gestaltung und effizienten Reinigung des Areals suchen.

"Die vom Fachmarktzentrum initiierte Vertreibungsmusik hat den Treffpunkt nicht verlagern können", heißt es in dem Antrag. Und trotz des maximalen Reinigungstaktes der Stadtreinigung sei insbesondere die Böschung zum Schleusengraben dauerhaft vermüllt. Laut Auskunft des Bezirksamts beschränkt sich die Reinigung dieser Zone auf eine Armlänge von der Promenade aus. Was dichter am Wasser liegt, bleibt liegen. "Auch wegen des benachbarten Mahnmals für Zwangsarbeiter ist es unangemessen, das vermüllte Gelände zu tolerieren", sagt Stefan Jersch.

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