2013

Die Zukunft liegt in Gottes Hand

"2012 war das Jahr der Rettung", schrieb eine Zeitung. So viel wie im vergangenen Jahr wurde noch nie gerettet: Der Euro, Griechenland, die Banken, die Wirtschaft, das System, das Vertrauen etc.

Nach unzähligen Beratungen wurden Rettungsschirme aufgespannt, Darlehen gewährt und Durchhalteparolen verbreitet. Wir können also recht gesichert ins neue Jahr gehen und müssen uns vor dem kommenden nicht fürchten. Oder mit den Worten Erich Kästners: "Wird's besser? Wird's schlimmer? Fragt man alljährlich. Seien wir ehrlich: Leben ist immer lebensgefährlich!"

Für den Übergang und Eingang in das neue Jahr führt uns die biblische Jahreslosung für 2013 noch einen Schritt weiter: "Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir ", heißt es im Neuen Testament, Hebräerbrief 13,14. Dieses Wort erinnert daran, dass wir auf Erden immer unterwegs sind. Wir sind Pilger und leben hier sozusagen nur vorübergehend. Unser Ziel liegt noch vor uns, unsere Suche ist noch nicht zu Ende. Wo führt sie uns hin im nächsten Jahr? Was wird sein, was wird kommen?

Wahrscheinlich sind wir auch 2013 darauf angewiesen, dass andere uns helfen, auffangen, heilen und vielleicht sogar retten. Dabei können wir getrost und zuversichtlich bleiben, denn was immer auch geschieht, unsere Zukunft liegt in Gottes Hand. Aus seiner Ewigkeit kommt er uns entgegen, nimmt uns an die Hand und führt uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag. Deswegen können wir heute Abend fröhlich feiern und mit Neugier und Lebensfreude das neue Jahr begrüßen.

Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Jahr 2013!