Bürgerpreis Bergedorf

Startschuss für den Bürgerpreis 2012

Bergedorf. Sie denken, es gibt heutzutage keine Vorbilder mehr, die Strahlkraft haben? Stimmt nicht! Allerdings brauchen Sie dafür nicht in die oberen Etagen von Politik, Kultur und Gesellschaft zu schauen.

Haben Sie einfach ein Auge auf die Menschen in Ihrer Nachbarschaft: Viele arbeiten seit Jahren, manchmal Jahrzehnten unauffällig ehrenamtlich, verschenken Zeit, viel Kompetenz, Wärme und Fürsorge. Bereits zum 13. Mal loben Bergedorfer Zeitung und Volksbank Bergedorf (vormals Stormarn) den Bürgerpreis Bergedorf aus.

Ehrenamtliche aus dem Verborgenen holen, sie und ihr Engagement würdigen, den "Helden des Alltags" eine Bühne geben: Seit dem Jahr 2000 haben wir in der "bz" mehr als 150 Menschen vorgestellt, die sich für ein menschlicheres Miteinander, für benachteiligte Menschen oder auch für soziale oder kulturelle Projekte einsetzen. Die ersten Bewerber für das Jahr 2012 sind bereits benannt.

Wer selbst eine Person kennt, die sich uneigennützig in den Dienst der Allgemeinheit stellt, kann mit uns in Kontakt treten, den oder Kandidatin entweder auf dem Postweg, Kennwort "Bürgerpreis" an die Bergedorfer Zeitung, Redaktion, Curslacker Neuer Deich 50, in 21029 Hamburg melden. Oder per E-Mail: bergedorf@bergedorfer-zeitung.de .

Die bisherigen Kandidaten und Preisträger sind bunt wie das Ehrenamt. Sie sorgen etwa dafür, dass Hilfsorganisation wie DRK, THW und Feuerwehren funktionieren oder in ihren Vereinen die Kasse stimmt, dafür, dass Senioren zu Haus nicht vereinsamen, engagieren sich für Wohngruppen von Menschen mit Behinderung oder bieten behinderten Sportlern Trainingsmöglichkeiten. Sie helfen, dass Kinder aus benachteiligten Familien einen besseren Start in der Schule erhalten oder Jugendliche mit Handicaps den Weg in einen Beruf finden. Andere kümmern sich darum, dass Menschen ihre letzten Tage würdevoll in Hospizen verbringen können. Oder bieten Menschen in besonderen Lebenslagen Unterstützung, Bedürftigen, hier wie im Ausland, und auch Personen, die eine Haftstrafe absitzen.

Den mit 4000 Euro dotierten Bürgerpreis haben sich 2011, wie so häufig, zwei Kandidaten geteilt. Ute Meier-Eberlin, Initiatorin der Reinbeker Suppenküche, und Ole Rehmeyer. Der Begründer des Bergedorfer Vereins "Music helps" schritt danach gleich wieder zur Tat. Er sorgte mit Unterstützern dafür, dass eine seit langem geforderte Rettungsschwimmerstation am Allermöher Badesee ausgestattet werden konnte.