Bürgerhäuser

Finanzbehörde lässt Bezirk abblitzen

Bergedorf (he). Hamburg will sich zur Finanzierung der vier Bergedorfer Bürgerhäuser nicht in die Pflicht nehmen lassen. Die Finanzbehörde widerspricht mehreren Bergedorfer Forderungen.

Mehr Geld wird es nach aktuellen Etat-Planungen für 2013/14 nicht geben. Mehr noch: "Sollte ein Bezirksamt andere Prioritätensetzungen beschließen, könnten erst mit Zustimmung der Bürgerschaft Mittel kostenneutral umverteilt werden."

Den Fehler, der zu nicht finanziertem Betrieb der Bürgerhäuser geführt hat, will Hamburg wiederholen. Aus dem Topf Integrierte Stadtteilentwicklung sollen vor allem "investive Maßnahmen" finanziert werden. Ansonsten könne "in gewissem Rahmen gegebenenfalls eine Anschubfinanzierung für den Betrieb bereitgestellt werden".