"Haus für alle"

Lichtwarkhaus: Für den Ersatzbau muss der Bebauungsplan geändert werden

Bergedorf (he). Das Bezirksamt möchte den großen Wurf wagen, das stark modernisierungsbedürftige Lichtwarkhaus durch einen Neubau in der Nachbarschaft ersetzen (Titelseite).

Tatsächlich liegt zwischen einer Grundsatzentscheidung und der Realisierung noch viel Detailarbeit: So muss der Bebauungsplan geändert werden, damit auf der bisherigen Lichtwarkfläche 100 Wohnungen oder mehr errichtet werden können.

Geht alles glatt, könne Mitte 2014 die Vorabgenehmigungsreife für den Neubau erreicht werden - Bezirksamtsleiter Arne Dornquast war zuvor Baudezernent, nimmt das Vorhaben sportlich: "In der zweiten Jahreshälfte könnte der Bau des neuen Lichtwarkhauses beginnen, würde es Ende 2015 fertig, könnte der Altbau abgerissen und danach mit dem Wohnungsbau begonnen werden." Anfang 2018 wäre dann das Gesamtprojekt vollendet, die Wohnungen und etwa 60 Tiefgaragenplätze fertiggestellt - wenn alles wie am Schnürchen läuft.

Auch die Überlegungen zu einem neuen, ovalen "Haus für alle" stehen am Anfang. Die Zahl der Stockwerke ist noch offen, das Gebäude werde aber keinesfalls höher als die umliegende Bebauung, etwa das Fachmarktzentrum. Mit dem Betreiber möchte Dornquast über die Nutzung von Parkhaus-Stellplätzen sprechen: "Eines ist sicher, an einem Neubau auf der Fläche ist kein Raum für Parkplätze."