Holzwirtschaft

Wissenschaft kontra Wald-Raubbau

Lohbrügge (he). In Deutschland und einigen Nachbarstaaten gilt Holz als der nachwachsende Rohstoff schlechthin, in den Tropen, aber auch in den USA und Kanada, in Teilen Skandinaviens und Asiens werden dagegen Riesenareale für Holz- und Papiergewinnung abgeholzt oder um Flächen für Landwirtschaft und Viehzucht zu gewinnen.

Am Zentrum für Holzwirtschaft der Uni Hamburg, Leuschnerstraße 91, sprechen heute Experten zum Themenbereich "Herkunft, Zertifizierung, Verfügbarkeit von Holz".

Von 10 bis 15 Uhr beleuchten die Geschäftsführer des Hauptverbands der deutschen Holzindustrie und des Bayrischen Waldbesitzerverbands, der Chef von FSC Deutschland, die FDP-Bundestagsabgeordnete und Landwirtschaftsexpertin Dr. Christel Happach-Kasan und Holzwissenschaftler die verschiedenen Probleme.

"Holzknappheit und Nutzungskonkurrenz verstärken sich gegenseitig" ist der Vortrag von Prof. Udo Mantau (10.15 - 10.45 Uhr) überschrieben. Ulrich Bick spricht zur neuen EU-Holzhandelsverordnung (10.45 - 11.15), Dr. Uwe Sayer über "Waldschutz durch Forstzertifizierung" (11.45 - 12.15). Das Symposium in Hörsaal 1 endet abends mit der Übergabe von Zeugnissen und Ehrenpreisen an die Lohbrügger Studenten.