Kommentar

Überheblichkeit ist fehl am Platz

Auch wenn politisch Verantwortliche versuchen, den Eindruck zu erwecken, es habe sich um einen Sturm im Wasserglas gehandelt:

Gerüchte, Hamburg wolle nicht nur Verwaltung und Pflege aller großen Parks zentralisieren, ja erwäge sogar, Eintritt zu nehmen, zeigen, was alles für möglich gehalten wird.

Dies abzutun, zeugt von Überheblichkeit. Noch mehr, dass der Senat betont, zur "Wahrung seiner Funktionsfähigkeit . . . nicht über Einzelheiten laufender Entscheidungsvorbereitungsprozesse Stellung zu nehmen".

Auslöser kritischer Fragen war die Erkenntnis, dass nicht ein Bezirk für die Nachsorge der IGS jedes Jahr 1,4 Millionen Euro aufbringen kann. Dies verbunden mit der Ahnung, dass Verantwortliche, wie so häufig, keine Gedanken an Folgekosten "verschwendet" haben, böte Anlass zu Demut. Zumindest zur Einsicht, dass eindeutige Antworten auf berechtigte Fragen angezeigt sind. Erst im zweiten Anlauf ließ sich der Senat zur Mitteilung herab, aktuelle Überlegungen bezögen sich ausschließlich auf das IGS-Gelände.