Sparansatz

Jugendtreffs sanieren statt schließen

Bergedorf (he). Bis heute verweigert Bergedorfs Jugendhilfeausschuss eine Entscheidung, wo mehr als 100 000 Euro jährlich in der offenen Kinder- und Jugendarbeit eingespart werden sollen.

Der Betrag ist dazu angetan, eine komplette Einrichtung zu schließen.

Die CDU kommt jetzt mit einem ganz anderen Sparansatz: Statt weiter zuzulassen, dass Geld durch undichte Fenster und ungedämmte Fassaden nach außen verheizt wird, solle sich das Bezirksamt dafür einsetzen, dass Hamburg ein Investitionsprogramm energetische Sanierung für Einrichtungen auflegt, die staatlich gefördert werden, fordert Bergedorfs CDU. Lars Dietrich: "Aus der offenen Kinder- und Jugendarbeit könnte so ein Beitrag zur Haushaltskonsolidierung erbracht werden. Ohne dass es zu Angebotseinschränkungen kommen muss."

Der Jugendhilfeausschuss tagt morgen ab 17.30 Uhr im Lichtwarkhaus an der Holzhude. Neben dem Jugendhilfeplan und der Mittelverteilung steht die Präsentation des Streetworker-Projekts "Kiezläufer" von der Veddel auf der Tagesordnung der öffentlichen Sitzung..