Grüne Oase

Das Gartenparadies von Lohbrügge

Lohbrügge. Am Rande von Lohbrügge, ganz nah an der Grenze zu Schleswig-Holstein, versteckt sich hinter dem roten Backsteinhaus von Christine und Eike-Manfred Buba ein wahres Gartenparadies.

Am kommenden Montag könnte die verwunschene Rosenoase den Titel sogar offiziell verliehen bekommen: In der Abstimmung "Mein Gartenparadies 2012" der NDR-Fernsehsendung "Mein Nachmittag" wurde die Grünanlage von Ehepaar Buba von Fernsehgärtner John Langley in die Endrunde der zehn schönsten Gärten gewählt.

Es ist nicht das erste Mal, dass der Garten mediale Aufmerksamkeit bekommt: 2007 wurde er bereits als "Schönster Garten" bei einer Aktion des "Hamburger Abendblattes" ausgezeichnet, Kamerateams des NDR waren schon öfter zu Gast, um dem Fernsehpublikum die liebevoll gepflegte und dekorierte Anlage der Bubas zu präsentieren.

Doch Preise und die große Aufmerksamkeit sind nicht das Ziel des Lohbrügger Ehepaars: "Wir machen das für uns, leben und genießen unseren Garten", sagt Christine Buba. Die Liebe zu Gärten und der Natur wurde beiden in die Wiege gelegt: "Mein Vater war ein leidenschaftlicher Gärtner, und mein Mann ist auf einem Bauernhof aufgewachsen", erzählt die 69-Jährige.

Bis die 1400 Quadratmeter große Anlage zu dem verwunschenen Garten mit etwa 250 verschiedenen Rosenarten wurde, hat es viele Jahre gedauert - "und vor allem viel Geduld gebraucht", sagt Eike-Manfred Buba. Denn als ihre vier Kinder noch im Elternhaus wohnten, war der Garten eher zweckmäßig mit großer Rasenfläche, Planschbecken und Klettergerüst gestaltet.

Als ihre jüngste Tochter vor etwa 15 Jahren von zu Hause auszog, begann vor allem die 69-jährige Christine Buba, viel Zeit und Arbeit in die Gestaltung des Gartens zu stecken. Seit seiner Pensionierung vor vier Jahren arbeitet auch ihr gleichaltriger Ehemann tatkräftig mit. "Ich bin eher für die gröberen Arbeiten zuständig, schneide Hecken und Sträucher", sagt der ehemalige Handelslehrer. Seine Frau kümmert sich um die Dekorationen mit Zinnwannen, Ornamenten, an denen Pflanzen ranken können, und vor allem vielen Lichtquellen: Kerzenständer, Leuchter und Öllampen sorgen für eine romantische Atmosphäre. "Im Sommer genießen wir die Abende besonders gern in unserer Lounge, beobachten im Kerzenlicht, wie der Mond vorüberzieht", erzählt Eike-Manfred Buba.

Die "Lounge", eine gemütliche Sitzecke mit Rattansofas, ist nicht der einzige Ort, an dem die Bubas gern Platz nehmen: Insgesamt sieben verschiedene Plätze werden je nach Sonnenstand genutzt. Zum Frühstück wird der Tisch neben dem kleinen Häuschen mitten im Garten gedeckt. Ursprünglich ein Schweinestall des 1936 errichteten Gebäudes, dient es heute als Abstellfläche für die Gartengeräte - und wird im Sommer von den "Rambler-Rosen" überklettert. Dann blüht es in den Lieblingsfarbtönen der Bubas, in Rot, Weiß und Rosé.

www.hamburger-rosengarten.de

Die Website der Bubas mit ausführlichen Infos zum Garten und zur NDR-Abstimmung