Saison

Rettungsstation öffnet am 11. August

Neuallermöhe (he). Zwei Container und der früher am Eichbaumsee beheimatete Wachsitz stehen bereits am Badesee Neuallermöhe. Nach dem Tod einer 14jährigen Schülerin am Pfingstmontag laufen die Bemühungen, hier zumindest an Wochenenden eine Aufsicht zu etablieren.

Am 11. August wird die Station in Betrieb gehen - ob und wie weitere Wochenenden abgesichert werden können, muss sich zeigen. Das Interesse wächst: An einen Rettungsschwimmer-Lehrgang der DLRG Bergedorf am Unglückssee haben Ende Juni 14, meist jugendliche Freiwillige teilgenommen.

"Wir fangen erst mal mit zwei Wochenenden an, die wir sicher besetzen können", sagt Ole Rehmeyer. Auch am 15. und 16. September wird die Station besetzt sein, "wie weit sich die dazwischen liegenden Wochenenden abdecken lassen, hängt von den freiwilligen Rettern ab", sagt der Begründer von "Music helps" und Träger des Bergedorfer Bürgerpreises.

Er ist derzeit mit Mitstreitern aktiv, um für mehr Sicherheit an dem beliebten Badegewässer zu sorgen. "Die beiden Container hat uns die Firma Siloco bis zum Jahresende kostenlos zur Verfügung gestellt. Für das kommende Jahr, ab 2013, müssen wir sehen, wie es weitergeht."

In Gesprächen mit DLRG Bergedorf und der ASB-Wasserwacht wird ausgelotet, was personell möglich ist. Was nötig und sinnvoll ist, soll eine professionelle Risikobewertung ergeben, die das Bezirksamt in Auftrag gegeben hat.

"Erst wenn die Ergebnisse vorliegen, sind wir voll handlungsfähig", sagt Rehmeyer.

Aber auch so ist noch viel zu tun. Die Station am See zwischen Neuallermöhe-Ost und -West muss mit Rettungsmitteln und Verbandsmaterial ausgestattet werden, außerdem mit Möbeln für die Retter, die dort künftig Dienst schieben. Die Organisatoren setzen auf weitere Sponsoren und Spender. Das größte Problem bleibt jedoch der Mangel an ausgebildeten Rettungsschwimmern.

"Für 2013 müssen wir sehen, wie es weitergeht." Ole Rehmeyer, Music helps