Spielhaus Kiebitz

Ein Floß gibt Auftrieb für die Zukunft

Neuallermöhe (ld). Ein Ferienprojekt mit Symbolcharakter: Im Spielhaus Kiebitz in Neuallermöhe entsteht in dieser Woche unter großem handwerklichen Eifer ein selbstgebautes Floß.

Mit dem Wassergefährt sollen heute nicht nur bis zu sechs Kinder auf dem Kiebitz-Fleet in See stechen: Es soll dem Spielhaus viele Jahre erhalten bleiben und ihm weiterhin Auftrieb geben.

Die Jugendeinrichtungen im Bezirk sind akut von Kürzungen bedroht. Die Zukunft von "Kiebitz" sieht der stellvertretende Leiter Matthias Claus als berechtigt an. Trotz des Ganztagsschulangebotes sei das Haus am Konrad-Veix-Stieg voll ausgelastet. "Bei uns finden die Kinder ein zweites Wohnzimmer, das sie zur Abwechslung von der Schule sehr gern annehmen", sagt Claus.

Mit Säge, Hobel und schwerem Akkubohrer zimmern sieben Jungen das Floßgestell aus Holz zusammen, sechs darunter gespannte Futtermitteltonnen geben dem Gefährt Auftrieb. "Alle arbeiten toll zusammen und schaffen etwas für die Zukunft", freut sich Matthias Claus.

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