Zweitbester Lehrbetrieb

Hauni-Azubis schwärmen: Arbeitsklima und individuelle Förderung sind top

Bergedorf (tv). Dass eine Lehre oder ein Studiengang bei Hauni eine ganz besondere Ausbildung ist, wurde vor kurzem deutlich, als Bergedorfs mit 2000 Mitarbeitern größter Maschinenbaubetrieb in einem Wettbewerb zum zweitbesten Hamburger Ausbildungsbetrieb gekürt wurde.

Das Wirtschaftsförderungsinstitut der Helmut-Schmidt-Universität hatte mit detaillierten Fragebögen die Azubis von 50 Betrieben nach den Qualitäten ihrer Arbeitgeber befragt. In der Auswertung siegte die Hanse Merkur Versicherung knapp vor der Hauni Maschinenbau. Was aber macht die Ausbildung an der Kurt-A.-Körber-Chaussee so besonders?

"Es wird jeder in dem Schwerpunkt gefördert, der ihn wirklich interessiert", sagt Kira Wittke (22), die seit drei Jahren bei der Hauni und an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) einen dualen Studiengang in Maschinenbau absolviert und sich schnell für technisches Produktdesign interessierte: "Darin haben mich alle Vorgesetzten hundertprozentig unterstützt und innerhalb der Ausbildungsrichtlinien die Gestaltungsmöglichkeiten ausgenutzt." Nach ihrem Studium möchte Kira Wittke am liebsten als Konstrukteurin bei Hauni bleiben.

Für Mechatronik-Lehrling Julian Kuschel (20) ist es das gute Arbeitsklima, das die Hauni so besonders macht - "und die Chance, sich weiterzuentwickeln. Die Ausbilder setzen sich persönlich mit uns auseinander und fahren nicht einfach ein Standardprogramm ab. Das ist schon sehr eindrucksvoll." Mechatronik-Kollege Linus Schuldt (17), Azubi im ersten Lehrjahr, ergänzt: "Klasse finde ich, wie hilfsbereit die älteren Lehrlinge sind, besonders in der Lehrwerkstatt - auch wenn sie andere Berufe lernen."

Im Spätsommer 2012 stellt das Unternehmen wieder 41 Azubis ein. Am 15. September informiert der Hauni-Nachwuchs bei einem Tag der offenen Tür ab 10 Uhr über die Ausbildungsmöglichkeiten des Unternehmens.