"Bin Park"

Kugelrundes Vergnügen

Bergedorf (ts). Am kommenden Sonnabend wird Bergedorf zum Mekka für Boule-Spieler aus ganz Norddeutschland.

Der erst kürzlich gegründete Verein "Bin Park" der Bergedorfer Boule-Spieler (20 Mitglieder) tritt an, um die angereisten Gegenspieler auf die Plätze zu verweisen. Schließlich strebt die Spielervereinigung bald die Teilnahme an Ligaspielen an.

"Beim Turnier im letzten Jahr hatten wir immerhin 50 Teilnehmer aus ganz Deutschland", sagt Organisator Enrico Rieck (54). Wegen der vielen Anmeldungen reicht der Schlosspark für die Kugel-Werfer nicht mehr aus. So wird auch am Schillerufer um den Sieg geboult. Der neue Pächter der Minigolfanlage, Amor Ben Karouia, ist selbst ein großer Boule-Fan und wird Orientalisches und Deutsches vom Grill servieren. Die Spieler im Schlosspark werden vom Catering-Service des 38-Jährigen versorgt.

Beim Boule (französisch: Kugel), das viele verschiedene Spielarten kennt, geht es grundsätzlich darum, die eigenen Kugeln möglichst nahe an einer Zielkugel zu platzieren. Das Spiel fand erste Erwähnung schon im Jahr 460 vor Christus und ist heute die am weitesten verbreitete Kugelsportart der Welt. Es gibt über 600 000 Lizenzspieler.

In Bergedorf sind die Spieler jeden Tag ab der Mittagszeit im Schlosspark zu beobachten. "Uns ist auch beim Turnier jeder herzlich willkommen", betont Rieck. Die Regeln werden erklärt und auch kleine Boule-Seminare durchgeführt. Eine Voranmeldung ist jedoch erforderlich unter (0176) 48 36 95 64. Das Startgeld beträgt sechs Euro. "Je mehr Teilnehmer, umso höher sind auch die Geldpreise", verspricht Rieck.

Treff ist am Sonnabend um 9.30 Uhr an "Amor's Bistro" gegenüber dem Bille-Bad. Nach dem Ende gegen 19 Uhr wird noch gemütlich zusammen geklönt. "Wir danken schon jetzt dem Verein 'ParkKultur' und Sponsor Michael Helms für die Unterstützung", sagt Rieck.