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Gedrucktes Schmuckstück: Bergedorfer Zeitgeschichte

Bergedorf. Dieses hochwertige Druckerzeugnis schlägt ein wie ein Komet: Pünktlich zum Start der 850-Jahre-Feierlichkeiten ist das Magazin "850 Jahre Bergedorf - wo Hamburg am schönsten ist" erschienen.

Ein Großteil der 33 000 Exemplare starken Sonderveröffentlichung der Bergedorfer Zeitung ist bereits jetzt vergriffen. Das Hochglanz-Heft mit 164 Seiten zu dem großen Jubiläum ist derzeit noch für 8,50 Euro im Buch- und Zeitschriftenhandel erhältlich.

Redakteure und Fotografen der Bergedorfer Zeitung haben Geschichte und Gegenwart des Bezirks Bergedorf mit seinen Stadtteilen, seinen Persönlichkeiten, Einrichtungen und Eigenheiten dokumentiert und damit ein gedrucktes Stück Zeitgeschichte geschaffen. Zu den Glanzpunkten des Heftes gehören neben einer eröffnenden großzügigen Fotostrecke zweifellos die Portraits der einzelnen Stadtteile Lohbrügge, Boberg, Nettelnburg, Neuallermöhe und Bergedorf-West, die Geschichte, Gegenwart und Perspektiven des Gebildes Bergedorf in lupenreiner Nahaufnahme beschreiben. Der Innenstadt, der Alten Holstenstraße sowie den zentralen Gewässern Serrahn und Schleusengraben mit ihrer von alters her industriewirtschaftlichen Prägung sind eigene Kapitel gewidmet.

Doch auch die Menschen aus dem Bezirk Bergedorf begegnen dem Leser des Magazins. Ausnahmestürmer Dieter Meyer, der legendäre Torjäger der "Elstern" aus den 60er-Jahren, der bald zu Werder Bremen wechselte. Georg Eggers, der auf seinem legendären Gehöft in Kirchwerder einen mustergültigen Biohof führt. Oder Anja Treffon, die sich als Leiterin der sozialtherapeutischen Vollzugsanstalt Bergedorf die Resozialisation von Straffälligen zur Lebensaufgabe gemacht hat. Und natürlich Johann Adolf Hasse, Bergedorfs Weltstar der Musik in der frühen Zeit der Wiener Klassik.

Immer wieder neue Erzählstränge beleuchten Bergedorfs Geschichte und Gegenwart von unterschiedlichen Perspektiven. Eine davon beschreibt Bergedorfs langen Weg zum eigenen Rathaus, ein Kapitel "Am Zug der Zeit" hat Bergedorf und seine Bahnhöfe zum Thema.

Die Sternwarte und die Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) stehen für Bergedorf als Standort von Forschung und Lehre, das als Museum genutzte Schloss - übrigens das einzige auf Hamburger Boden - und die KZ-Gedenkstätte Neuengamme für den ungeschönten Umgang mit der älteren und jüngeren Bergedorfer Geschichte.

Alle Abonnenten unserer Tageszeitung erhalten bis zum Ende dieser Woche ein kostenloses Exemplar des Magazins "850 Jahre Bergedorf - wo Hamburg am schönsten ist" zugesandt. Zudem überraschen einige Bergedorfer Unternehmen und Einrichtungen ihre Mitarbeiter oder Geschäftsfreunde mit so einem schönen Heft. Allein die Hauni Maschinenbau AG holte vor kurzem 2000 Exemplare ab.