Leserbrief: Kampf für Intensivkinder

"Davor habe ich sehr großen Respekt"

Betr.: "Swantje Rüß kämpft für Intensivkinder", Bergedorf-Seite vom 5. 3. 2012

Im Sommer letzten Jahres lernte ich Familie Rüß kennen. Beim Eisessen auf dem Bergedorfer Markt. Mit meinem Mann, der aufgrund einer Hirnschädigung schwerstbehindert ist, saß ich an einem Tisch, als die Familie Rüß mit Fahrrädern ankam - Phillip in einem Fahrradanhänger - und sich zu uns setzte. Eine ganz normale Familie, die einen Ausflug macht!

Wir kamen ins Gespräch, so erfuhr ich von der Situation der Familie und Phillips Behinderung, was mich sehr bewegte!

Ein junger Mensch bleibt sein Leben lang behindert

Mein Mann, mit 74 Jahren am Ende seines Lebensweges, durch Krankheit behindert geworden und Phillip, am Anfang seines Lebens, bleibt behindert! Großen Respekt vor Frau Rüß, die sich auch für andere betroffenen Kinder einsetzt. Diese Familie strahlte ein liebevolles Miteinander aus. Das zeigt mir ganz klar, dass behinderte Kinder in ihren Familien am besten aufgehoben sind.

Phillip, Nele und den Eltern wünsche ich alles Gute und Gottes Segen!

Helga Schulz, 21039 Hamburg

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