Lärmschutz

Bauarbeiten auf der Autobahn 25 gehen weiter

Bergedorf. Die Autobahn 25 macht ihrem Ruf als Dauerbauselle alle Ehre. Nach einigen Monaten Verschnaufpause rücken am kommenden Dienstag wieder Arbeiter mit schwerem Gerät an. Dieses Mal geht es um den Lärmschutz auf den knapp zwei Kilometern zwischen den Anschlussstellen Bergedorf und Nettelnburg Richtung Hamburg.

"Dabei kommen wir ganz ohne Sperrungen von Fahrstreifen aus", verspricht Helga Lemke-Knoll vom zuständigen Landesbetrieb Straßen, Brücken und Verkehr. "Nur der Standstreifen wird abschnittweise betroffen sein. Zudem gibt es bei Bedarf verkürzte Auf- und Abfahrten sowie die eine oder andere Fahrbahnverschwenkung."

Gebaut wird laut Terminkalender des Landesbetriebs bis in November hinein. Denn immerhin soll auf den knapp zwei Kilometern ein lückenloser Lärmschutz hergestellt werden. Das sind neben den schon vorhandenen Erdwällen auch neue Wände, damit neben den Wohngebieten auch das Gewerbe entlang der Autobahn geschützt wird. Die Höhe ist bei etwa vier Metern geplant. Die Kosten liegen bei drei Millionen Euro.

Noch während die Arbeiten auf diesem Abschnitt laufen, will der Landesbetrieb das nächste Teilstück anpacken: "Vom Sommer an komplettieren wir den Lärmschutz auf der Nordseite der Autobahn über die restlichen Kilometer bis zur Landesgrenze", kündigt Helga Lemke-Knoll an. Der gesamte Bewuchs sei dort schon in den vergangenen Wochen entfernt worden um die Fällperiode nicht zu verpassen.

Doch in diesem Teilstück wird eine große Lücke klaffen: Zwischen Curslacker Neuem Deich und der Pollhofsbrücke gibt es für die dort liegenden Kleingärten des sogenannten Grabelandes auch in Zukunft keinen Lärmschutz. Wie lange an den anderen Teilen dieses Abschnitts gearbeitet wird, steht noch nicht fest. Sicher ist aber, dass auch damit längst nicht das Ende der Arbeiten an der A 25 erreicht ist. Es fehlt noch der Lärmschutz im Süden der Anschlussstelle Curslack - und natürlich die Grundsanierung beider Richtungsfahrbahnen von hier bis zur Landesgrenze, die sich wohl bis 2014 erstreckt.