Bergedorfer Hafen

Die "Marylou" bleibt bis Ende Januar am Serrahn

Bergedorf (stri). Erst kam sie nicht rein, jetzt nicht heraus aus dem Bergedorfer Hafen: Nachdem das Partyschiff "Marylou" durch die Bauarbeiten an der Tatenberger Schleuse mit Verzögerung an den Serrahn kam, darf sie jetzt nicht wieder weg:

"Zum einen hindert uns das Hochwasser daran. Zum anderen aber ist der Harburger Binnenhafen gesperrt, seitdem dort die Kautschuk-Lager abgebrannt ist", sagt Uschi Duba. Zwar habe sie gerade am Sonnabend eine Abschiedsparty auf dem Schiff gefeiert - "aber jetzt dürfen wir nach Auskunft des Bezirksamtes bis Ende Januar bleiben".

Das trifft sich gut, denn Uschi Duba wollte sowieso mit den Kindern den Vater in der Karibik besuchen. Der ist nämlich für sechs Monate mit holländischen Schülern unterwegs, um Martinique, Kuba, Panama und Mexiko zu erkunden. "Da sind auch Mathe- und Physiklehrer auf dem Dreimaster, es gibt also ordentlichen Unterricht", erzählt Uschi Duba, deren Mann auch schon einmal mit deutschen Schülern unterwegs war, diesmal ist nur ein Junge aus Wentorf unter den 14- bis 16-Jährigen.

"Wenn ich wiederkomme, sind vielleicht auch die Umweltschützer aus dem Harburger Hafen raus, dann kann die Marylou wieder auf ihren Stammplatz", sagt Uschi Duba, die glaubt, dass Carsten Schniedewind oder auch der Club am Donnerstag die Zeit nutzen werden, um im Bergedorfer Hafen kräftig zu feiern.