Leserbrief: Knöllchen-Ärger

"Für Fahrbahnen auf dem öffentlichen Friedhof gilt auch die STVO

Betr.: "Knöllchen sorgt für Rätselraten", Bergedorf-Seite vom 30. 12. 2011

Warum so umständlich, wenn die Straßenverkehrsordnung im § 2 die Benutzung der Fahrbahn beschreibt. Noch vor meiner ersten Fahrstunde, vor mehr als 50 Jahren, hatte ich in der Fahrschule gelernt, dass mit Fahrzeugen die Fahrbahn zu benutzen ist.

Der Grundsatz gilt für das Befahren, Halten und auch Parken.

Ausnahmen dieses Grundsatzes werden bekanntlich mit Verkehrszeichen geregelt.

Ist kein Verkehrszeichen vorhanden, bleibt mein Fahrzeug auf der Fahrbahn. Das wiederum schont die Bereifung, denn meist begrenzen recht hohe Kantsteine die Fahrbahn.

Ob nun neben der Fahrbahn ein Grün- oder Sandstreifen, ein Radweg oder ein Gehweg ist, berechtigt niemanden vom Grundsatz der Fahrbahnbenutzung abzuweichen. Es sei denn, dass eine Beschilderung dies zulässt oder sonstige Verordnungen vom Grundsatz abweichen.

Für die Fahrbahnen auf dem öffentlichen Friedhof in Bergedorf gilt die Straßenverkehrsordenung auch.

Fazit für Werner, Renate und André: Verlasst euch auf das gut funktionierende Langzeitgedächtnis und sucht nicht nach irgendwelchen teuren Lösungen für das Kurzzeitgedächtnis.

Der Staat braucht Geld und dem Rentnerportemonnaie tun derart unnötige Gebühren weh.

Herbert Jerrentrup

21029 Hamburg