Einkaufszentrum CCB

Hier arbeitet die Zukunft der Haspa

Bergedorf. Sie sind das jüngste Haspa-Team Bergedorfs - und machen ihre Filiale im Einkaufszentrum CCB natürlich allein schon deshalb zu einer der attraktivsten Hamburgs: Das Quintett um Standortleiterin Nadine Landau (29) schreibt in den Räumen vis-à-vis des neuen Bahnhofs aber auch in Zahlen eine ansehnliche Geschichte:

"Es gibt keine Filiale, die so viel Zulauf hat", sagt Petra Wittenhagen, Chefin aller zwölf Haspa-Häuser in Bergedorf, Geesthacht und Wentorf (siehe Kasten).

Trotz dieses Lobs gibt sich Nadine Landau bescheiden: "Wir haben einfach eine perfekte Lage, sind für Berufspendler aus dem ganzen Hamburger Osten fast ohne Umweg zu erreichen. Ebenso für alle Menschen, die rund um das CCB arbeiten. Und beim Einkaufsbummel durch Bergedorf liegen wir direkt am zentralsten Parkhaus der Stadt." Deshalb werde hier nicht nur Parkgeld gewechselt, sondern auch manches andere Bankgeschäft erledigt. Kunden aus Lauenburg, Boizenburg oder Tespe seien keine Seltenheit.

"Seit die Geschäfte im Bahnhof kurz vor Weihnachten geöffnet haben, ist unsere Kundenfrequenz im CCB sogar noch größer geworden", sagt Gottfried Segert, als Leiter der kaum 100 Meter entfernten, mit 30 Mitarbeitern größten Bergedorfer Haspa-Filiale Vierlandenstraße auch direkter Vorgesetzter von Nadine Landau. Eine Konkurrenz zwischen beiden Standorten sehe er nicht, vielmehr eine zeitgemäße Ergänzung: "Der Schritt in Hamburgs Einkaufszentren ist Teil der Haspa-Geschäftsphilosophie."

So begann auch die Geschichte der CCB-Filiale mit der Eröffnung des Erweiterungsbaus am 28. Oktober 2010 und mit Öffnungszeiten, die für die Haspa hochmodern sind: täglich von 10 bis 18 Uhr. Doch während anderswo, etwa im Phönix-Center in Harburg, mittlerweile auch sonnabends geöffnet ist, bleibt Bergedorf dieser Service versagt: "Den Sonnabend nutzen die Menschen hier zwar zum Geldabheben, aber nicht für Beratungsgespräche oder andere Geldgeschäfte in ihrer Filiale", meint Gottfried Segert.

Für die Zukunft sieht Nadine Landau auf anderem Gebiet noch erhebliches Entwicklungspotenzial für ihren Standort: "Noch verstellen die Pflasterarbeiten auf dem Bahnhofsvorplatz den Blick zu uns. Sind wir sichtbarer, wird das noch mal einen Kundenschub bringen. Und wer weiß, vielleicht wird der Platz dann ja auch noch belebt."