Bundesverdienstkreuz

Der dritte Orden für Professor Dr. Eberhard Meincke

Bergedorf (tv). Es ist wahrlich nicht seine erste Auszeichnung. Schon im Jahr 1997 erhielt Prof. Dr. Eberhard Meincke den Danebrog-Orden der dänischen Königin Margarete.

Damit dankte das Königshaus dem damals 53-jährigen Rechtsanwalt für dessen jahrelange ehrenamtliche Beratung des dänischen Honorarkonsuls in allerlei Rechtsfragen. Jahre später verlieh auch die Bezirksversammlung Bergedorf dem Vorstandsvorsitzenden der evangelischen Bethesda-Stiftung eine silberne Ehrennadel - für die erfolgreich bewältigte Fusion des evangelischen Bethesda-Krankenhauses mit dem damals LBK-zugehörigen AK Bergedorf. Heute kommt für Eberhard Meincke eine weitere Auszeichnung hinzu: Um 11.30 Uhr überreicht ihm Hamburgs Gesundheitssenator Dietrich Wersich im Rathaus das Verdienstkreuz am Band mit Urkunde, unterschrieben noch vom bisherigen Bundespräsidenten Horst Köhler. Meinckes langjähriger Einsatz als Vorstandsvositzender der Stiftung, später auch als Aufsichtsratsvorsitzender der gemeinnützigen Bethesda Krankenhaus Bergedorf GmbH. "Warum genau ich eigentlich dieses Verdienstkreuz bekomme, hat man mir seitens der Senatskanzlei bisher nicht mitgeteilt", sagt der heute 66-jährige Advokat mit genüsslicher Bescheidenheit. Margret von Borstel, Geschäftsführerin der Bethesda Krankenhaus GmbH, kann da weiterhelfen. Schließlich war sie es, die schon vor eineinhalb Jahren den Stiftungsvorsitzenden bei der Senatskanzlei für das Verdienstkreuz vorschlug und die Entscheidung beim dortigen Amt für Ehrungs- und Ordensangelegenheiten nach Kräften in die Wege leitete. "Das Verdienstkreuz am Bande ist Menschen zugedacht, die mehrfach ehrenamtliche Aufgaben erfüllen", erklärt die Geschäftsführerin. Dr. Eberhard Meincke habe sich zusätzlich zu seiner mehr als 20-jährigen ehrenamtlichen Arbeit im Vorstand der Bethesda-Stiftung und der unentgeltlichen Beratung des dänischen Generalkonsuls auch als Lehrbeauftragter der Universität Greifswald seit 1992 große Verdienste erworben. Dort unterrichtete er die angehenden Juristen in Unternehmensrecht. "Wir Anwälte haben nach dem Mauerfall in der Ex-DDR viel Geld verdient", sagt Meincke dazu. "Da waren wir dem Osten doch etwas schuldig."